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Der Mediahaus Verlag aus Düsseldorf informiert in seinem Blog über Themen aus Gesundheit und Fitness für Jedermann.
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20 Jan Wer glücklich ist, wird weniger krank

Der Mediahausverlag zeigt ihnen die wichtigen Faktoren für ein gesundes Leben wie Ausgewogene Ernährung und viel Sport. Doch macht es auch einen Unterschied, ob man glücklich durchs Leben geht? Die Wissenschaft hat darauf eine Antwort gefunden: Ja.

Wer sich selbst beobachtet, hat es bestimmt schon die Erfahrung gemacht: Glück ist nicht nur ein wunderschöner Wert an sich, dieser Gefühlszustand fördert auch das körperliche Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Wissenschaftler wollen das natürlich genauer wissen. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass die Fähigkeit, glücklich zu sein, etwa zu 50 % genetisch bedingt ist. 10 % stehen in direktem Zusammenhang mit unseren Lebensumständen. So bleiben 40 %, zu denen wir selbst aktiv unseren Teil beitragen können.

In seinem interessanten Buch „Die Neurobiologie des Glücks“ legt der Mediziner Tobias Esch dar, dass wir das lernen und trainieren können. Zum Beispiel, indem wir positiv denken und genießen. So lassen sich durch positive Gedanken strukturelle Veränderungen im Gehirn erzielen, die positive Wirkungen gegen Krankheiten haben können.

Das sagen Studien

Für den Zusammenhang von Glück und Gesundheit haben auch andere Forscher Belege gefunden. Wissenschaftler der Carnegie-Mellon-Universität im US-amerikanischen Pittsburgh haben eine interessante Studie durchgeführt. Sie haben herausgefunden, dass Glückliche seltener krank sind und schneller gesund werden. Wie wurde das festgestellt? Man hat die Studienteilnehmer absichtlich mit einem Erkältungsvirus angesteckt. Die Studie ergab, dass das Immunsystem der glücklichen Menschen stärker war und sich besser gegen die Erreger wehren konnte. Im Ergebnis erkrankten die Glücklichen seltener und weniger schwer.

Auch die New Yorker Columbia-Universität hat 2010 die Ergebnisse einer Langzeit-Studie veröffentlicht und ist einem interessanten Zusammenhang auf die Spur gekommen. Insgesamt haben die Wissenschaftler zehn Jahre lang 1.700 Menschen begleitet, die anfangs gesund in die Studie eingestiegen sind. Es zeigte sich, dass das Herzinfarktrisiko sinkt, je positiver die Lebenseinstellung ist. Man könnte auch sagen: je glücklicher die Menschen sind. Wer sich hingegen missmutig dem Leben stellt, hat ein um 22 % höheres Risiko für Herzinfarkte und Angina-Pectoris-Anfälle.

Warum hält Glück gesund?

Wenn wir positiv denken, werden körpereigene Glücksbotenstoffe (Hormone) freigesetzt, die wiederum positive Wirkungen haben können – auf fast alle Körperfunktionen. Glück bedeutet auch die Abwesenheit von Stress, der dafür sorgt, dass in unserem Körper das Hormon Cortisol freigesetzt wird. Dieses Hormon schwächt unser Immunsystem und beschleunigt den Alterungsprozess. Wer glücklich ist, kommt auch besser mit seinem sozialen Umfeld zurecht. Man ist weniger allein und einsam. Glückliche Menschen greifen seltener zu „Ersatzdrogen“ wie Alkohol und Nikotin – dieser Verzicht fördert natürlich auch die Gesundheit. Und schließlich: Glückliche Menschen lachen.